Beiträge

Simon Gietl – Der Gratwanderer

Simon Gietl, der gelernte Tischler, fand seine Berufung „Das Klettern“ durch einen Kletterer welcher ihn beim Trampen mitnahm. Nach 3 Jahren kraxln, kündigte er den Job, begann die Ausbildung zum Bergführer und arbeitete nebenbei früh morgens bei einem Bäcker, um unter Tags seiner Leidenschaft dem Kletter nachgehen zu können. Wichtig für ihn ist es ein guter Vater zu sein und so versucht er so gut wie möglich die Krätsche aus 3 Punkte – Familie, Beruf und eigeneLeidenschaft – mit seinen 2 Beinen zu meistern.
Durchs Vater werden, sagt er selbst wurde er nicht vorsichtiger:

„Weil i imma scho gleich aufpasst hob. I lieb des lebm, mecht ned scho jung weck gehn“

Chris Sharma am Mont Rebei, 250m bis 9a

Chris Sharma arbeitet am Monte Rebei an einem Mehrseillängen-Projekt mit Schwierigkeiten bis zu 9a. Die Route ist 250m lang (6c, 9a, 8b, 8c, 8c, 7b, 8c+) wobei es in der zweiten Seillänge eine 9a zu bewältigen gibt.

Eines der „Main Goals“ für Chris dieses Jahr.


Schönes Video mit herrlichen Aufnahmen und O-Ton von Chris Sharma. Da dürfen wir auf Episode 2 gespannt sein.

Fiesta de los biceps – Mammut Classics

Nachdem Mammut letztes Jahr in der „Classics“ Serie 6 Meilensteine der Sportklettergeschichte vorgestellt hat (wie hier von uns gepostet), stehen dieses Jahr legendäre Mehrseillängen-Routen am Programm.
Video Nummer 1 klettern Anna Stöhr und Edu Marin die Route Fiesta de los biceps (7a, 235 m) die 1985 im spanischen Mallos de Reglos eröffnet wurde. Bekannt wurde diese Route aber erst einige Jahre nach ihrer Erstbegehung, nachdem Carlos García die Route 1989 free solo kletterte – eine bis dahin noch relativ unbekannte Spielart des Kletterns.

Ein grandioses Erlebnis am steinernen „Erdäpfelacker“.